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Alpen – ein Ski Paradies

Im Jahr 1998 war ich zum ersten Mal auf dem Ski und es war sehr abenteuerlich. Mein erster Tag war ein Desaster und ich habe am Ende des Tages die Ski mitgenommen und zu Fuß gegagen 🙂 Ich bin in Varna, Bulgarien an der Schwarzmeerküste geboren und die meisten Menschen sind keine Skifahrer, sondern Schwimmer! Da ich Skifahren als Erwachsener gelernt habe, bekomme ich immer wieder ein wenig Angst auf der Piste. Trotzdem fahre ich jedes Jahr nach Österreich, ein Ski Eldorado. Vorarlberg  und die Alpen in diesem Land sind wunderschön. Die Pisten sind bestens präpariert, die Hotels sind sehr gemütlich und das Essen einmalig rustikal. Ich war schon mehrmals in Silvretta Montafon, Lech/Zürs/St. Anton, Oberstdorf-Kleinwalsertal-Ifen (Vorarlberg) sowie Tirol!

Lech/Zürs/St.Anton

Für mich ist diese Region Spektakulärste in Österreich! Hier treffen sich die Reichen und Schönen sowie die echten Skifahrern. Berühmte Stars, internationale Gäste (ich habe ein Skifahrer aus Südafrika kennengelernt) und sogar die niederländische Prinzessin besuchen dieses Skigebiet.  Während der Fahrt von Deutschland bekommt man eine einzigartige Panorama. Die Dörfer in der Umgebung sind sehr klein, aber Giganten im Skitourismus. Die Infrastruktur ist vielfältig und es gibt von kleinen Familienpensions bis zum teuere ***** Hotels. Zahlreiche Lifte mit Sitzheizung oder Gondel sorgen für eine Begeisterung, weil keine Wartezeiten entstehen und der Spaß einmalig ist. Es gibt mehr als 300 km Skipisten verteilt auf 5 Gemeinden und gemeinsamen 1 Skipass. Die Pisten sind sehr breit und ich habe bisher meistens sonniges Wetter erlebt. Hier befindet sich auch „der Lange Zug“, die mit 70% Abfahrt eine echte Herausforderung für alle Ski-Könner ist.

Blitzer! Bitte lachen!

An einigen Stellen sind stationäre Blitzer aufgestellt und die Skifahren können Selfies machen. Danach wird das Foto direkt auf dem Skipass gespeichert!

Kaunertaler Gletscher

Eine andere Perle in Tirol habe ich im 2018 besucht. Gestern sind wir von Kaunertal zurückgekommen und dort haben wir die Feiertage im Dezember verbracht. Es waren wirklich 4 schneereiche Tage und wir haben die Umgebung genossen. Der Tourismus in Tirol stellt einen wichtigen Wirtschaftszweig dar und wird ganzjährig von vielen Skifahrern, Wanderern und Erholsuchende besucht. Ein 100 Jahre alter Fund in Form einer Flaschenpost zeugt von den Anfängen des alpinen Skilaufs am Kaunertaler Gletscher. Am 2.10.1983 ist ein Rekord im Guinnessbuch eingetragen – längste Schneebar der Welt (351,4m und 200 Tonnen Schnee). Hier wurde zwischen 1991-1994 die Ochsenalmbahn gebaut, die 1. Sesselbahn Europas mit Durchfahrtsbetrieb und Wetterschutzhaube.  Die Infrastruktur ist hervorragend und seit 2013 wurde Kaunertal für sein barrierefreies Tourismusprojekt mit dem EDEN Award der EU ausgezeichnet. Wir haben im Weisseespitze Sporthotel übernachtet, das im 2001 als „1. Rollihotel der Alpen“ vom Österreichischen Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit mit dem Staatspreis für Tourismus ausgezeichnet wurde.

Das Hotel liegt 30 Minuten vom Gletscher Skiegebiet entfernt und man passiert eine Mautstraße, die mit dem Skipass kostenlos ist. Die Gletscherstraße ist

ein Naturschauspiel, geschaffen durch die skulpturale Kraft der Gletscher.

 
Eine Fahrt auf der Kaunertaler Gletscherstraße erschließt alle Vegetationsstufen der Alpen. Sie überwindet auf 26 Kilometern Länge insgesamt 29 Kehren und einen Höhenunterschied von knapp 1.500 m. Auf dieser Fahrt befindet sich auch der „Gepatsch Stausee“, größter Steinschüttdamm Österreichs.
Das Skigebiet ist auf 2 Gebiete verteilt – Fendels und Kaunertaler Gletscher. Da hier eines der höchstgelegenen Skigebiete Tirols liegt, liegt genug Schnee vom Oktober bis Juni. Bis zum Jahr 2000 konnte man 365 Tagen Ski fahren.
 
Wir sind bei „Ochsenalm“ mit 2.150 m gestartet und innerhalb 20 Minuten auf 3.160 m gelandet. Auf dem Plattform befindet sich die Staatsgrenze von Italien und Österreich und von hier sieht man die Berge von Südtirol.
 
Ich habe nur 2 Tage für Skifahren geplant und möchte 1 Tag in der Umgebung wandern. Es hat viel geschneit und das Wetter war wunderbar, aber es gab Lawinengefahr. In der Nacht ist eine Lawine gefallen und alle Straßen waren gesperrt, sodass wir für 3 Stunden das Dorf und die Umgebung angesehen haben. Dabei haben wir die St. Martin Kirche, das Talmuseum und die Hochalprinder besucht.
 
 
Natürlich sind alle Bilder im Facebook, Instragram, Youtube
 
Die Reise geht weiter nach Liechtenstein

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